Geschäftsprozessoptimierung zwei Jahre nach Abschluss eines Qualitätsmangement- Projektes im Non-Profit-Bereich

Die Grundidee- - 12 Werkstätten für behinderte Menschen führen

als Werkstättenverbund gemeinsam ein Qualitäts-mangement-System ein

Die Besonderheit - Die Einrichtungen haben ihren Standort in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern – von Husum bis Neubrandenburg

Der Zeitraum - 1. Oktober 1996 bis 31. März 1999

Die Projektleitung - LfA – Labor für Arbeitswissenschaft der Fachhochschule Kiel später I.A.U. GmbH

– Institut für Arbeitswissenschaft und Unternehmensoptimierung GmbH, Kiel

Das Ziel - Erhöhung der Zufriedenheit der beiden Kundenkreise – intern der behinderte Mensch für den die Gesellschaft eine besondere soziale Verpflichtung hat und den externen Kunden, der die Produkte und Dienstleistungen abnimmt.

Die Arbeitweise - Jede Werkstatt übernahm die Erarbeitung eines Teilbereichs und stellte das Ergebnis allen zur Verfügung.

Das Ergebnis - Ein bundesweiter Abschlusskongress im Februar 1999, ein QM-Organisationshandbuch auf CD-ROM und die parallele Erarbeitung eines Software-Programms – bit PS 4link

und heute August 2001

· Herstellung gemeinsamer Produkte z.B. Höhenverstellbare Arbeitsplatzsysteme

· Werkstattübergreifende Auftragsbearbeitung –

z.B. Montage, Verpackung, Konfektionierung von

4 Millionen Rotring-Schreibgeräten

· gemeinsame Teilnahme an Messen, z.B. NORTEC

Hamburg

· gemeinsame Schulung der QM-Beauftragten und gegenseitige Audits unter Anleitung des QM-Koordinators des Werkstättenverbundes

Am nachhaltigsten ist jedoch das Bewusstein gewachsen, das Qualitätsmanagement tägliches Handeln auf jeder Ebene des betrieblichen Ablaufes ist.


Zur Person

Peter Friedrich-Maidorn, Jahrgang 1939, Dipl.-Pädagoge, Bereichsgeschäftsführer Behinderten- und Altenhilfe des Diakonie-Hilfswerks Schleswig-Holstein.